Model

Als Model (aus dem Englischen, Aussprache mit kurzem, offenem „o“ und ohne „e“ [, amerikanisch ], vergleiche ''Modell'', seltener ''Modell'' dt.), auch Mannequin ([] , franz. „Gliederpuppe, Schaufensterpuppe“), aus dem Niederländischen '''' („Männchen“), bezeichnet man jemanden, dessen Hauptaufgabe der Einsatz des eigenen Körpers zum Zwecke der Werbung, Verkaufssteigerung, Vorführung oder Präsentation einer Sache oder Dienstleistung im Rahmen optischer Darstellung ist. Models werden ebenfalls zur Darstellung von ästhetischen, künstlerischen oder politischen Anliegen eingesetzt. Die Tätigkeit ist auf die bloße körperliche Anwesenheit beschränkt, um das tatsächliche Ziel im Vordergrund zu halten. In der Regel werden keine sprachlichen, gesanglichen, tänzerischen, akrobatischen oder schauspielerischen Talente benötigt, obwohl oft Gestik, Mimik, Augenkontakt, Positur, Attitüde nach Anweisung, und für die Präsentation beweglicher Sachen, z.B. Kleidung, das Befolgen choreographischer Anweisungen verlangt wird.
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Modell

Ein Modell ist ein beschränktes Abbild der Wirklichkeit. Nach Herbert Stachowiak (Allgemeine Modelltheorie, 1973, s. Lit.) ist es durch mindestens drei Merkmale gekennzeichnet: # Abbildung - Ein Modell ist immer ein Abbild von etwas, eine Repräsentation natürlicher oder künstlicher Originale, die selbst wieder Modelle sein können. # Verkürzung - Ein Modell erfasst nicht alle Attribute des Originals, sondern nur diejenigen, die dem Modellschaffer bzw. Modellnutzer relevant erscheinen. Ein nicht verkürztes Modell wäre das Original. # Pragmatismus - Pragmatismus bedeutet so viel wie Orientierung am Nützlichen. Ein Modell ist einem Original nicht von sich aus zugeordnet. Die Zuordnung wird durch die Fragen ''Für wen?'', ''Warum?'' und ''Wozu?'' relativiert. Ein Modell wird vom Modellschaffer bzw. Modellnutzer innerhalb einer bestimmten Zeitspanne und zu einem bestimmten Zweck für ein Original eingesetzt. Das Modell wird somit interpretiert. # Validität - ist ein viertes Merkmal, das Stachowiak nicht ausdrücklich benannt hat, von dem jedoch unterstellt werden muss, dass es unabdingbar dazugehört. Ein nicht valides Modell liefert ein falsches Abbild und führt zu Schlüssen, die dem pragmatischen Zweck zuwider laufen.
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